Blitz Fotografie 26. Dezember 2009

Blitzauslösung de Luxe – mit Funk

Funk-Blitzauslösung

Die drahtlose Blitz-Auslösung mit Funk hat sich in den meisten professionellen Fotostudios durchgesetzt und ist mittlerweile auch für den Hobby-Fotografen zu erschwinglichen Preisen erhältlich.

Die Funkauslöser gibt es bereits ab EUR 40,-, erst zusätzliche Komfort-Extras treiben den Preis in die Höhe. So erlaubt der „Elinchrome EL Skyport“ Funkauslöser (siehe Foto) bei den hauseigenen „Elinchrome“-Studioblitzen die Einstellung der Blitzstärke bequem auf dem Kamera-Aufsteckgerät. Steuern lassen sich bis zu vier Kanäle getrennt oder gemeinsam, eine zusätzliche USB-Erweiterung erlaubt die Fernsteuerung der kompletten Blitzanlage vom PC oder Laptop. Von Elinchrome sind auch Empfangseinheiten für Fremdblitze erhältlich, wobei dann natürlich keine Leuchtstärke-Steuerung möglich ist.

Doch auch die einfachen “NUR-Auslöser” per Funk erleichtern die Fotoarbeiten wesentlich und ermöglichen rasche Standortwechsel von Kamera und Blitzgerät. Die Fernsteuerung der Blitzstärke entpuppt sich bei hoch positionierten Blitzköpfen als unschätzbare Hilfe, bei Decken-Montage ist sie fast unverzichtbar. Einziger Nachteil: Die Funk-Auslöser benötigen aufgeladene Batterien, die natürlich immer zum unpassendsten Zeitpunkt leer werden. Ein zusätzlicher Akkusatz ist daher empfehlenswert.

Plant man das Fotografieren mit Blitz in neuen, noch unbekannten Locations, empfiehlt sich trotzdem eine zusätzliche Ausrüstung mit Blitzkabeln. So passierte es mir in einem Geschäftslokal, dass wahrscheinlich wegen Industrie-Funk Störungen keine ferngesteuerte Auslösung der Blitzgeräte möglich war. Da selbst durch eine Änderung der Funkfrequenz die Blitze nicht ausgelöst wurden, half nur der „alte Kabelweg“.

Foto Copyright: Michael Punzenberger (Veröffentlichung nur mit dem Link zur Quelle foto.onblog.at erlaubt).

2 Kommentare zum Beitrag: Blitzauslösung de Luxe – mit Funk

  • Chris sagt:

    Ich arbeite mit dem Elinchrom Funkauslöser und kann diesen sehr empfehlen, ich löse mit diesem auch auf weite Entfernungen problemlos aus.

    • Ich habe generell die gleichen positiven Erfahrungen, vielleicht waren im Geschäftslokal nur meine Batterien schwach. Für den Kamera-Sender verwende ich übrigens erfolgreich die aufladbaren 3.6V-Akkus von Conrad.

      Tolle Bilder auf deiner Website art-project.ch

      LG aus Linz
      Michael Punzenberger

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